TherapiePraxis

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E x i s t

TherapiePraxis

Schwerpunkt 2020: Das Erschöpfungssyndrom

Von der Neurasthenie zum Burnout. Zur Therapie der chronischen Erschöpfung.

 

 

Dieses fortlaufende, einmal jährlich stattfindende Vertiefungsseminar dient der therapeutischen Weiterbildung für Fortgeschrittene, der praktischen Übung und der Arbeit am Einzelfall. Sie richtet sich vor allem an ehemalige Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Ausbildungskurse unserer Schule.

 

 

Z i e l s e t z u n g

 

Ziel ist die Vertiefung der persönlichen und therapeutisch-fachlichen Kompetenz und die Erweiterung des Methodenrepertoires durch das praktische Üben im Einzel- und Gruppensetting. Ferner können in der Gruppe Praxisfälle und –situationen supervisorisch bearbeitet werden.

 

Besonderes Gewicht legen wir in diesem Seminar auf die Ausbildung der Therapeutenpersönlichkeit im Sinne eines Reifens als Person. Nur so können wir den Herausforderungen gerecht werden, die ein personaler und beziehungsorientierter Therapieansatz an uns stellt.

 

Die Probleme, deretwegen Menschen zu uns als existenziell ausgerichtete Therapeuten und Therapeutinnen kommen, gehen erfahrungsgemäß über alle psychologisch und methodisch aufzufangenden Zusammenhänge hinaus. Solche Menschen können nur im Raum entfalteter Zwischen-menschlichkeit einen Wandlungsprozess durchlaufen und dabei heilen und genesen. In einer entwicklungsfördernden personalen therapeutischen Beziehung sind wir nicht ‚Behandler‘ oder ‚Trainer‘, sondern ‚gemeinsam Reisende‘ (Yalom). Dabei leben wir ein Stück Leben mit unseren Klienten mit und nehmen sie dabei auch in unsere eigene Geschichte hinein. Eine Verfasstheit zu üben, die uns zu dieser Art des therapeutischen Arbeitens befähigt, ist für uns eine lebenslange Aufgabe.

 

 

Aus einem Interview mit Irvin Yalom:  Frage: Welches ist das wertvollste Instrument des Therapeuten?    Antwort:„Sein eigenes Selbst. (…) Therapeuten müssen ihre eigenen neurotischen Punkte bearbeiten; sie müssen lernen, Rückmeldungen zu akzeptieren, ihre eigenen blinden Flecken aufzuspüren und sich so zu sehen, wie andere sie sehen; sie müssen lernen, ihre Wirkungen auf andere einzuschätzen und anderen ein präzises Feedback geben. (..)„Die Selbsterforschung ist ein lebenslanger Prozess, und ich empfehle, , sie so gründlich und lange wie möglich und in vielen verschiedenen Lebensstadien durchzuführen.“  

 


S t r u k t u r  d e s  K u r s e s

 

Dieser Kurs besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:

* Vertiefende Weiterbildung zum Schwerpunktthema (Referat und Diskussion, phänomenologisches Forschen)

* Selbststudium

* Therapiepraktisches Üben in der Dyade

* Fallbesprechungen und Supervision.

 

 

T e r m i n   2 0 2 0 :

Fr, 27.11, 9.30h – So, 29.11., 13.00h

 

 

Ort: Der Kurs finden statt im Gruppenraum des Bildungshofs Preißinger, einem bäuerlichen Seminarhaus im Landkreis Unterallgäu. Anschrift: 87782 Oberegg, Obere Hauptstr. 55, Tel. 08269 – 1047. Email: marlene.preissinger@web.de

 

Unterkunft, Verpflegung: Unterkunft im Bildungshof Preißinger möglich in einfachen Zwei-, Drei- und Mehrbettzimmern mit Verpflegung oder in Einzelzimmern/Ferienwohnungen in der nahen Umgebung, die von Frau Preißinger vermittelt werden. Für die Buchung der Unterkunft sind die TeilnehmerInnen selbst zuständig.

 

Anmeldung (mit dem Anmeldeformular):Exist-Therapieschule, Postf. 1620, D-86819 Bad Wörishofen / Email: info@exist-schule.de oder info@schule-fuer-naturtherapie.de

 

Teilnahmegebühr: 340.-€

 

Kursleitung: Dr. Wernher P. Sachon

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Anmeldeformular zum Download

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